Vielleicht erinnern sich noch einige an die Horrorvisionen, die man vor gar nicht allzulanger Zeit hatte. Man sagte, dass irgendwann jeder Bundesbürger durchnummeriert wird. Jeder bekommt einen Barcode, oder noch besser einen Chip in den Kopf. Durch den Chip weiß man immer wo jemand ist und kann ihn überwachen. Der gläserne Bürger. Totale Überwachung.
Jetzt wissen wir, dass es nicht soweit gekommen ist. Nein, es ist schlimmer gekommen. In der Tat gibt es inzwischen solch einen Chip. Aber der Chip ist natürlich nicht in den Köpfen der Leuten. Stattdessen hat man diesen Chip immer bei sich und es gibt sogar Leute, die, wenn sie den Chip vergessen haben, lieber nochmal nach Hause gehen um ihn zu holen und zu spät zur Arbeit kommen. Die Rede ist natürlich von dem Chip auf der SIM-Karte. Der Karte, die in eueren Mobilfunktelefonen ist. Dank der Vorratsdatenspeicherung wird ja gespeichert wann, wo und wen ihr angerufen habt. Wie kommt man aber an die restlichen interessanten Daten? Ganz einfach: Man bringt die Leute dazu es cool zu finden alles mögliche von sich preiszugeben. Ja, so gibt es inzwischen für alles passende Communitys. Man kann angeben was man am liebsten isst, was der Hund so treibt, was man als nächstes kaufen möchte und wo man morgen hinfährt. Über die tollen neuen Social-Hub-Seiten kann man dann auch noch alles miteinander verbinden. So gibt es für die Informationen zu einer Person eine zentrale Anlaufstelle. Das iPhone ist natürlich auch immer im Internet verbunden um wirklich jede Sekunde absolut gläsern zu sein.
Einen Chip im Kopf? Absolut unnötig, man verzichtet doch inzwischen gerne auf die Privatsphäre.
Vor 2 Stunden

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